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Literaturfest WortWärts



Literaturfest WortWärts 2020WortWärts 2021
13. bis 16. August 2021

Zum 16. Mal veranstaltet das Literaturzentrum Nord, KUNO e.V., in Nürnberg das Literaturfest WortWärts – mit Lesungen und Podiumsgespräch. Aufgrund der anhaltenden Gefahr durch das Corona-Virus wird sich WortWärts 2021 abermals anders zeigen als in den Vorjahren. Aufgrund der reduzierten Sitzplatzkapazität ist das Open-Air-Bühneprogramm am Sonntag wieder in drei Teile aufgeteilt.
Die Anzahl der Eintrittskarten ist begrenzt, wir empfehlen rechtzeitige Kartenerwerb im Vorverkauf.

Wir freuen uns mit den eingeladenen Autor*innen auf spannende WortWärts-Tage!






WortWärts Workshop

WortWärts Podium

WortWärts Lesebühne

WortWärts 2021: Alles zu den Entrittskarten, Sitzplätzen, Zugang




Literaturfest WortWärts

Zu WortWärts 2021 gibt es ein detailliertes Programmheft, erhältlich  im KUNO sowie an vielen Auslagestellen im Großraum.

Das Heft steht auch hier zum Download bereit. (Größe: 21 MB)









Literaturfest WortWärts Logo


Dieser Kurs ist voll, es sind leider keine weiteren Anmeldungen möglich.

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WortWärts Workshop
Freitag 13. August 2021  17.30 – 20.30 Uhr
Noch weniger Worte!
Die Kürzestgeschichte: Pointen mit starker Wirkung 
Prosa-Schreibwerkstatt mit Arwed Vogel
Arwed VogelKurzgeschichten sind kurz, aber doch meistens einige Seiten lang. Wie schaut aber ein Erzählformat aus, das nur wenige Zeilen umfasst. Texte, die auf eine Handyhülle passen oder wie ein Gedicht gut in Literaturzeitschriften veröffentlicht werden. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein und wie setzt man diese steile, meist sprachlich begründete Pointe, die in dieser Erzählform unverzichtbar ist. Nach einer Einführung in das Handwerk der Kürzestgeschichte probieren wir in praktischen Übungen starke Wirkungen mit noch weniger Worten zu erzielen.


Teilnahmegebühr 25 €.
Begrenzte Teilnehmerzahl.


Anmeldung erforderlich bis 12.8. Im Literaturzentrum Nord, KUNO e. V., Wurzelbauerstraße 29, 90409 Nürnberg, T. 0911-553387, literatur@kultur-nord.org






Literaturfest WortWärts Logo

Ort: Katharinensaal der Stadtbibliothek
Gewerbemuseumsplatz 4, 90403 Nürnberg


Mit Eintrittskarte Podium

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WortWärts Podium
Samstag 14. August 2021  19.00 Uhr
Die Macht der Geschichte
Der Gegenwartsroman als
Spiegelbild
politischer Vergangenheit und Gesellschaft
Wie gehen junge Schriftsteller*innen mit dem schwierigen Erbe der Vergangenheit um? Was macht es mit ihnen? Was muss passieren, dass die Wogen der Geschichte so weit in die Gegenwart reichen, dass sie einen Nerv treffen, der sie nicht ruhen lässt?
Die Erinnerung und Narrative spielen eine bedeutende Rolle. Sie können einerseits Auslöser sein, sich tiefergehend mit der eigenen Biografie zu beschäftigen. Andererseits können sie auch der Anlass sein, sich umfassender mit zeitgeschichtlichen Sujets auseinanderzusetzen. Denn oft genug treffen Autor*innen bei ihren Recherchen auf chronologische Leerstellen, informelle Sackgassen und verschlossene Türen.

Wie viel Geschichte darf es sein? Welche Möglichkeiten bietet ihnen die Sprache, das auszudrücken, was sie bewegt? Welchen Stellenwert nehmen Fiktion und Wirklichkeit ein?

Wir haben zwei junge Autorinnen mit ihren Debütromanen ausgewählt, die jeweils aus der Sicht einer jungen Erzählerin die Lebensgeschichte ihrer Familie erzählen.


Podiumsgäste
WortWärts 2021 PodiumElsa Koester, Schriftstellerin. Sie wurde 1984 als Tochter einer französischen Pied-noir mit tunesischer Kolonialgeschichte und eines norddeutschen Friesen mit US-amerikanischer Auswanderungsgeschichte in Berlin geboren, wo sie heute lebt. Sie studierte Literatur- und Politikwissenschaft sowie Soziologie und engagierte sich über 15 Jahre in sozialen Bewegungen. Heute arbeitet sie als politische Redakteurin bei der Wochenzeitung „Der Freitag“. Die neu entflammte Debatte über Identität und Heimat inspirierte sie zu ihrem Romandebüt Couscous mit Zimt, in das ihre Erfahrungen aus einer diversen kulturellen Identität, als Journalistin und Aktivistin mit einfließen.

Alina Schröder, Schriftstellerin,
geboren 1979. Sie arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren als Redakteurin in der Brigitte-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. für die Brigitte, das SZ-Magazin und DIE ZEIT. Sie ist Autorin mehrerer Sachbücher sowie fiktionaler Bücher.

Susanne Riegler, geb. 1973 in Nürnberg, ist Professorin für Grundschuldidaktik Deutsch an der Universität Leipzig. Sie forscht und lehrt zu Fragen des basalen und weiterführenden Schriftsprach- und Orthografieerwerbs, zu Sprachreflexion und Grammatikunterricht sowie zu sprachbezogenen Aspekten der Kinder- und Jugendliteratur.


Moderation: Dirk Kruse, Journalist, Autor, Kritiker und Moderator beim Bayerischen Rundfunk, Studio Franken.


Eintritt: 5 €




© zu den Fotos (von oben):
Susanne Schleyer, Gerald v. Foris, privat





Literaturfest WortWärts Logo

Ort: KUNO, Wurzelbaurstraße 29
90409 Nürnberg


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Lesebühne
Sonntag 15. August 2021  12.00-18.10 Uhr
WortWärts 2021
Open-Air-Lesungen und mehr
Das Literaturfest präsentiert mehrfach ausgezeichnete Autor*innen aus der Region und aus der ganzen Republik, sowie die Preisträger*innen des Wettbewerbs um den 33. Fränkischen Preis für junge Literatur.

Open Air, bei schlechtem Wetter im Katharinensaal der Stadtbibliothek Nürnberg, Gewerbemuseumsplatz 4, 90403 Nürnberg.



Begleitprogramm

Literaturcafé, Bücherstand der Buchhandlung Weidinger, Ausstellung mit Werken von Steve Braun im Galeriehaus Nord.


Programm


1. Programmteil

12.00 – 12.10 Uhr     Anja Prölß-Kammerer, Grußwort der Stadt Nürnberg

12.15 – 12.45 Uhr     Fitzgerald Kusz (ars vivendi Verlag)

12.50 – 13.30 Uhr     Elsa Koester (FVA, Frankfurter Verlagsanstalt)
13.35 – 14.15 Uhr     Peter Richter (Hanser Verlag)


Pause 14.15 – 14.30 Uhr


2. Programmteil
    DIESER TEIL IST AUSVERKAUFT!
14.30 – 15.10 Uhr    Katharina Döbler (Claassen Verlag)

15.15 – 15.45 Uhr    Maria Pacurariu, Simon Herold, Svenja Plannerer, Anna Ludwig 
                                (33. Fränkischer Preis für junge Literatur)

15.50 – 16.30 Uhr    Alena Schröder (dtv-Verlag)

Pause 16.30 – 16.45 Uhr


3. Programmteil

16.45 – 17.25 Uhr     Bernhard Heckler (Tropen Verlag)

17.30 – 18.10 Uhr     Iris Hanika (Literaturverlag Droschl)







Mit Eintrittskarte für den 1. Programmteil

Lesebühne 12.15 - 12.45 Uhr
Fitzgerald Kusz
Sunnablumma
Fitzgerald KuszFitzgerald Kusz hat den fränkischen Dialekt literaturfähig gemacht. Seine neuen Gedichte verstehen sich als Teil der universellen „Weltsprache der Poesie“. Autobiografisches steht neben engagierten Gedichten zu Lockdown, Zukunft und Natur. Sein Ton ist stets unverwechselbar. Melancholie oszilliert mit Humor. Kusz stellt sich mit nie nachlassender Energie der Wirklichkeit. In seinen Gedichten erkennt sich der Franke wieder. Und der Rest der Welt erkennt darin den Franken.

Fitzgerald Kusz, *1944 in Nürnberg, gilt als Pionier der fränkischen Mundartdichtung. Mit dem Theaterstück Schweig, Bub! erlangte er im deutschsprachigen Raum Bekanntheit. Für sein umfangreiches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Wolfram-von-Eschenbach-Preis, dem Nürnberger Kulturpreis und dem Bayerischen Dialektpreis.

© Foto: privat




Mit Eintrittskarte für den 1. Programmteil

Lesebühne 12.50 - 13.30 Uhr
Elsa Koester
Couscous mit Zimt
Elsa KoesterZigaretten, Cognac und Bücher – ihre letzten Jahre verbringt die über hundertjährige Lucile am liebsten lesend im Bett ihrer Pariser Wohnung. Als kurz nach Luciles Tod auch ihre Tochter Marie stirbt, erbt Lisa das Appartement in der Avenue de Flandre. Ihr bleiben nur noch die Erinnerungen an die zwei eigenständigen, vom Leben gezeichneten Frauen der Familie. Das Verhältnis von Mutter und Großmutter war explosiv. Die starke, aber auch selbstbezogene Französin Lucile musste nach der Unabhängigkeit Tunesiens mit ihren Töchtern überstürzt nach Frankreich fliehen, ein Heimatverlust, den die in Tunesien geborene, temperamentvolle Marie nie verwunden hat. „Fische haben empfindliche Füße“, pflegte Marie zu sagen, die immer wieder ins Straucheln geriet bei dem Versuch, im neuen Land Fuß zu fassen. Der schmerzhafte Abschied von Tunesien, die erste dramatische Liebe im Pariser Mai 1968, die Flucht vor den Übergriffen Luciles nach Berlin, wo Lisa Jahre später zur Welt kam – von all dem hat Marie ihrer Tochter erzählt. Doch kann Lisa den Erzählungen ihrer Mutter trauen?

Elsa Koester wurde 1984 als Tochter einer französischen Pied-noir mit tunesischer Kolonialgeschichte und eines norddeutschen Friesen mit US-amerikanischer Auswanderungsgeschichte in Berlin geboren, wo sie heute lebt. Sie studierte Literatur- und Politikwissenschaft sowie Soziologie und engagierte sich über 15 Jahre in sozialen Bewegungen. Heute arbeitet sie als politische Redakteurin bei der Wochenzeitung „Der Freitag“. Die neu entflammte Debatte über Identität und Heimat inspirierte sie zu ihrem Romandebüt Couscous mit Zimt, in das ihre Erfahrungen aus einer diversen kulturellen Identität, als Journalistin und Aktivistin mit einfließen.

© Foto: Susanne Schleyer




Mit Eintrittskarte für den 1. Programmteil

Lesebühne 13.35 - 14.15 Uhr
Peter Richter
August
Peter RichterStefanie und Richard, Vera und Alec haben Berlin hinter sich gelassen, sie leben jetzt in New York und gönnen sich mit den Kindern einen langen August an den Stränden der Hamptons. Aber schon bald wissen sie nicht mehr, wie es weitergehen soll. Zwischen den luxuriösen Sommerhäusern auf Long Island zieht ein Mann seine Kreise, der den Superreichen inneres Wachstum verkaufen will. Dazu ist jedes Mittel recht, von den Sekreten exotischer Frösche bis zu mystischer Morgengymnastik. In Stefanie findet er eine enthusiastische Anhängerin – und das löst gleich mehrere Katastrophen aus. Peter Richter führt eine Gesellschaft vor, die selbst den Widerwillen gegenüber ihrer eigenen Gier noch zum Statussymbol ummünzt.

Peter Richter, geboren 1973, hat lange als Kulturkorrespondent der Süddeutschen Zeitung in New York gearbeitet und lebt jetzt in Berlin. Seine letzten Veröffentlichungen waren 89/90 (2015, Longlist Deutscher Buchpreis) und Dresden Revisited.

© Foto: privat




Mit Eintrittskarte für den 
2. Programmteil

Lesebühne 14.30 - 15.10 Uhr
Katharina Döbler
Dein ist das Reich
Katharina DöblerDie Familienerzählungen, die vom ländlichen Bayern an die Südsee führten, waren so behaftet mit Unglück und Nostalgie, dass sie, die Nachgeborene, sie stets von sich wies. Zumal die Großeltern auf der falschen Seite standen: Sie waren Kolonialisten, und zwar überzeugte. Doch jetzt will die Enkelin mehr wissen, sichtet die Spuren, die der Kolonialismus und zwei Kriege in ihrer Familie hinterlassen haben. Immer deutlicher entrollt sich vor ihr die exotische Welt Neuguineas, in die ihr Großvater Johann als abenteuerlustiger Missionar auszog, um die Heiden im „Kaiser-Wilhelmsland“ zu bekehren. Eine vermeintliche Südsee-Idylle, geprägt von Bigotterie und Chauvinismus, in der sich die Wege vierer eigensinniger Menschen – ihrer Großeltern – schicksalhaft kreuzen. Klug und mit feinem Humor zeichnet die Erzählerin des Romans nach, wie die große Weltgeschichte über das kleine Leben der Familie hinwegfegt.

Katharina Döbler experimentierte als Kabarettistin und Punksängerin, schrieb das Theaterstück Schneeziegenmanöver (UA 2000) und Hörspiele. Als Journalistin arbeitet sie für den Rundfunk und Le Monde diplomatique. 2010 erschien ihr vielbeachtetes Romandebüt Die Stille nach dem Gesang. Die Autorin lebt in Berlin.

© Foto: Hans Scherhaufer




Mit Eintrittskarte für den 
2. Programmteil

Lesebühne 15.15 - 15.45 Uhr
Maria Pacurariu, Simon Herold,
Svenja Plannerer, Anna Ludwig

33. Fränkischer Preis für junge Literatur
33. Fränkischer Preis für junge LiteraturInternet-Event statt Live-Bühne: Der 33. Fränkische Preis für junge Literatur wurde in diesem Jahr im Rahmen einer Online-Veranstaltung über Zoom und Facebook vergeben. Live präsentieren die vier Preisträger*innen ihre ausgezeichneten Texte auf der WortWärts-Bühne.

Der mit 600 € dotierte 1. Preis ging an die 18-jährige Maria Pacurariu aus Nürnberg. Sie überzeugte die Jury mit stilistisch herausragenden Texten wie Re: Kapitulation – Wie, wenn nicht jetzt? zur Verletzlichkeit in Corona-Zeiten sowie mit literarisch sensibel umgesetzten Gedanken zu Herkunft und Identität.

Mit dem 2. Preis (400€) ausgezeichnet wurde der 22-jährige Simon Herold aus Schwaig. Seine originelle Kurzgeschichte Kalifornische Träume schickt drei Freunde mit Musik in eine fränkische Winterlandschaft.

Einen 3. Preis (je 250 €) gab es für die 24-jährige Anna Ludwig u. a. für den Text Das Gespräch der Tapete und die 24-jährige Svenja Plannerer für Hug Dealers. Beide leben in Nürnberg.





Mit Eintrittskarte für den 
2. Programmteil

Lesebühne 15.50 - 16.30 Uhr
Alena Schröder
Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
Alena SchröderIn Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen?

Die Spur der Bilder führt zurück in die 1920er Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an.

Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren als Redakteurin in der Brigitte-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. für die Brigitte, das SZ-Magazin und DIE ZEIT. Sie ist Autorin mehrerer Sachbücher sowie fiktionaler Bücher.

© Foto: Gerald v. Foris





Mit Eintrittskarte für den 3. Programmteil
Lesebühne 16.45 - 17.25 Uhr
Bernhard Heckler
Das Liebesleben der Pinguine
Bernhard HecklerWir sehen die Welt durch unsere Smartphones und Laptops, durch die Fensterfronten der Fitnessstudios. Sie sieht echt aus. Aber von Zeit zu Zeit pressen wir unsere Hände an das Glas, werfen das Smartphone an die Wand. Wir wollen uns begegnen. Uns berühren. Das ist alles. Wie immer schon. Und es ist, wie immer schon, unendlich schwer. Das Liebesleben der Pinguine erzählt von den Ur-Szenen der Liebe in der digitalen Gegenwart: der Eifersucht auf New-Age Sextoys, Neid auf das eigene Selfie und der schockierenden Überwältigung unerwarteter, echter Gefühle.

Bernhard Heckler, geboren 1991 in München, hat in Regensburg, Istanbul, Wien und München Politikwissenschaft und Journalismus studiert. Stipendiat der Bayerischen Akademie des Schreibens und der FAZIT-Stiftung. Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule. Schreibt für die Süddeutsche Zeitung, Die ZEIT und deren Magazine. Er lebt in München.

© Foto: Jakob Weber



Mit Eintrittskarte für den 3. Programmteil
Lesebühne 17.30 - 18.10 Uhr
Iris Hanika
Echos Kammern
Iris HanikaZu Beginn von Iris Hanikas neuem Roman gelangen wir mit Sophonisbe, einer nicht mehr ganz jungen Dichterin, die wirklich so heißt, nach New York. So tollkühn der Roman anhebt – schon am zweiten Tag befinden wir uns auf einem Empfang bei Beyoncé –, so unnachahmlich katapultiert er uns dorthin, wo die Aufgabe des modernen Dichters liegt: eine neue, ganz andere Sprache zu finden für die Gegenwart, das Glück, das Wesentliche … für alles. Für Echos Kammern erhielt Iris Hanika den Preis der Leipziger Buchmesse 2021.

Iris Hanika, geboren 1962 in Würzburg, zog 1979 nach Berlin, wo sie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft studierte und wo sie nach wie vor lebt. Nach Publikationen, Erzählungen und kurzen Texten folgen ihre Romane bei Droschl: Treffen sich zwei (2008), Das Eigentliche (2010), Tanzen auf Beton (2012), Wie der Müll geordnet wird (2015) und Echos Kammern (2020).

© Foto: Alberto Novelli






Bitte beachten: der 2. Progrmmteil aum 15.8. ist ausverkauft!
Für die Teile 1 und 2 sowie für das Podiumsgespräch am 14.8. gibt es noch Karten.
[Stand: 12.8., 14:00 Uhr]


Informationen zu Entrittskarten, Sitzplätzen, Zugang zu den Veranstaltungen

Auch WortWärts 2021 kann  - im Vergleich zu vorhergehenden Jahren - nur mit Einschränkungen und Änderungen im Programmablauf durchgeführt werden.

Wir danken für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis im Sinne eines bestmöglichen Gelingens der Veranstaltung.


Reduziertes Sitzplatzangebot
Die Einschränkungen durch Corona wirken sich verschiedentlich auf das Literaturfest aus. So stehen
auf dem Open-Air-Gelände nur etwa 65 Sitzplätze zur Verfügung, im Katharinensaal maximal 44 Plätze.

Drei Programmteile am Sonntag
Das sonntägliche Bühnenprogramm wurde in drei Programmteile gegliedert. Sie können für jeden Teil eine Eintrittskarte erwerben, nach Wunsch auch zwei oder alle drei Karten zusammen. Diese Aufteilung ist für die organisatorische Durchführung des Literaturfest notwendig geworden. Sie soll zudem möglichst vielen Literaturbegeisterten die Möglichkeit eröffnen, zumindest einen Teil des Programms zu genießen. Wir bitten deshalb um Verständnis dafür, dass auch 2021 keine Tageskarte für das Gesamtprogramm angeboten wird.

Kartenvorverkauf - keine Reservierungslisten
Die Eintrittskarten zu WortWärts 2021 können im Vorverkauf erworben werden. Restkarten sind - soweit verfügbar - an der jeweiligen Tageskasse erhältlich. Einfache Reservierungen per Telefon oder Mail sind leider nicht möglich.

Details zum Kartenerwerb
Es gibt separate Karten für das Podiumsgespräch am Samstag und für die drei Programmteile der Open-Air-Lesebühne am Sonntag. Den Karten sind nummerierte Sitzplätze zugewiesen.

Da im Ausweichort Katharinensaal weniger Plätze als Open-Air im KUNO zur Verfügung stehen, ist ein Teil der Eintrittskarten nur Open-Air gültig. Kann der Sonntag witterungsbedingt nicht im KUNO stattfinden, werden diese Karten erstattet.Die eingeschränkten Karten werden zuletzt verkauft.

Für den Vorverkauf stehen folgende Wege zur Verfügung:

- Direkter Kauf im KUNO-Büro während der Öffnungszeiten. (ggf. erfragen unter
T. 0911-55 33 87). Im KUNO ist nur Barzahlung möglich.
- telefonische Kartenbestellung unter 0911-55 33 87
- Kartenbestellung per E-Mail unter literatur@kultur-nord.org
Bitte teilen Sie mit, für welche Veranstaltung bzw. Programmteile Sie wieviele Karten erwerben möchten. Bitte teilen Sie auch mit, ob Sie ggf. nebeneinander sitzen möchten (im Einklang mit dem gültigen Corona-Bestimmungen).
Bezahlen können Sie die Karten per Überweisung oder über PayPal. Nach Bestellung erhalten Sie die Zahlungsinformationen mitgeteilt.
Die Karten werden
an der Tageskasse namentlich hinterlegt. Auf Wunsch können wir Ihnen die Karten auch per Post zusenden. Bitte dann Postadresse angeben.

Keine Online-Tickets
Auf das Angebot von Online-Tickets muss auch in diesem Jahr verzichtet werden. Nicht nur die Gebühren von ca. 1,50 € pro Karte wären unverhältnismäßig hoch. Auch müssten wir einen starren (und kostenpflichtigen) Online-Sitzplan erstellen. Die Flexibilität bei der Anmeldung von mehreren Personen aus einem Haushalt würde verloren gehen, die Zahl der Sitzplätze wäre noch geringer.

Zugang zu den Veranstaltungen
Der Zugang zu den Veranstaltung bzw. zum Festgelände ist erst 30 Minuten vor der gebuchten Veranstaltung bzw. Programmteil möglich. Bitte beachten Sie die vorgegebenen Laufwege und Hygienebestimmungen. Sofern sich bis zu WortWärts 2021 keine Änderungen ergeben, muss beim Bewegen auf dem Gelände eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Auf den Sitzplätzen im Freien kann die Maske abgenommen werden. Die nummerierten Sitzplätze dürfen nicht ohne Absprache mit dem Veranstalter gewechselt werden. Der längere Aufenthalt auf dem KUNO-Gelände ist nach der Veranstaltung bzw. Programmteil nicht möglich.



Literaturfest WortWärts

Zu WortWärts 2021 gibt es ein detailliertes Programmheft, erhältlich  im KUNO sowie an vielen Auslagestellen im Großraum.

Das Heft steht auch hier zum Download bereit. (Größe: 21 MB)