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Frankenlese


aktueller Hinweis: [28.02.2019]

Der Autor Jürgen Mandel, vorgesehen für eine Lesung am 18.3.2019, musste leider aus persönlichen Gründen absagen. Für ihn springt kurzfristig Siegfried Straßner ein. Weitere Details zur Lesung nachfolgend.


Frankenlese 2019


Frankenlese 2019

Autorenlesungen in der Nordstadt vom 11. bis 21. März 2019

Eintritt frei - Spenden willkommen!

Veranstalter: Seniorennetzwerk Nordstadt und Literaturzentrum Nord, KUNO


Hier können Sie das Programmfaltblatt im PDF-Format herunterladen.
Bitte beachten Sie, dass darin die Programmänderung am 18.3. nicht enthalten ist.





Montag 11. März 2019  16.00 Uhr
Jo Seuß
Hin und weg
Neue Texte über Orte, die man gesehen haben muss – in Nürnberg, Fürth und Erlangen
Am Klavier: Heinrich Hartl
Jo Seuß und Heinrich HartlEine Stadt ist voller Orte, aber nicht alle haben das gewisse Etwas. Historie reicht nicht, da gehört mehr dazu. Der Journalist Jo Seuß, seit 1991 Redakteur bei den Nürnberger Nachrichten mit Schwerpunkt auf das Lokale, ist ein leidenschaftlicher Finder des Besonderen. 2012 erschien beim Kölner Emons Verlag der Bestseller 111 Orte in Nürnberg, die man gesehen haben muss, den er mit Dietmar Bruckner verfasst hat. Der alternative Stadt(ver)führer lockt zu haarscharfen Geheimtipps zwischen A73-Unterführung, Ellenbogengässchen und Willy-Brandt-Platz. 2014 kam das 111-Orte-Buch über Fürth und Erlangen hinzu. Es erscheint – wie später auch für Nürnberg geplant – im März 2019 in einer aktualisierten Neuauflage. Unter dem Motto Hin und weg wird Jo Seuß neue Texte über Orte vorstellen, die er uns wärmstens ans Herz legt.

Der Pianist und Komponist Heinrich Hartl wird den Texten von Jo Seuß eine zusätzliche Ebene hinzufügen. Durch die Musik kommen die Zuhörer zur Ruhe, die gehörten Texte klingen auf eine besondere Weise nach. Ein Gesamtkunstwerk entsteht.

Veranstaltungsort: Evangelisches Gemeindehaus Maxfeld, Berliner Platz 20
(Haltestelle U 2, Rennweg)

Kaffee und Kuchen, Wein und Wasser ab 15.30 Uhr

Copyright Bild: Günter Distler





Mittwoch 13. März 2019  16.00 Uhr
Hanna Quitterer
Mut und Hoffnung
Hanna QuittererEinsamkeit und Hoffnung, Angst und Mut. Momente, in denen jemand verloren geht und in denen sich jemand findet. Damit beschäftigen sich Hanna Quitterers Texte, die immer gleichzeitig real und ausgedacht sind, die in der Wirklichkeit spielen und trotzdem Geschichten bleiben.

Hanna Quitterer wurde 1996 in Nürnberg geboren. Nach dem Abitur und einem Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur begann sie in Eichstätt Anglistik und Europäische Ethnologie zu studieren. Bücher liebt sie, seit sie Lesen gelernt hat, und auch mit dem Schreiben fing sie bereits in ihrer Kindheit an – und hörte damit seitdem nicht auf. 2017 wurde sie mit dem Fränkischen Preis für Junge Literatur ausgezeichnet; Texte veröffentlichte sie zum Beispiel in der Literaturzeitschrift Wortlaut oder in der Anthologie Ziegelsteiner Auslese.

Veranstaltungsort: Stadtbibliothek Maxfeld, Maxfeldstr. 27
(Haltestelle U 3, Maxfeld; Stadtbus 46 & 47, Maxfeldstraße)

Copyright Bild: Mohr




Freitag 15. März 2019  14.00 Uhr
Monika Martin
Hochgericht
Monika MartinFriedhelm Eck, ein erfolgreicher Nürnberger Gastronom, erhitzt mit einem neuen, makabren Projekt die Gemüter: Erlebnisgastronomie in den Lochgefängnissen, mit Büßerhemd, Daumenschraube und Henkersmahlzeit. Eine Bürgerinitiative versucht, mit Petitionen und Demonstrationen das Projekt zu stoppen. Eines Morgens wird die Sprecherin der Bürgerinitiative tot aufgefunden. Als bekannt wird, dass bei ihr die Nachricht „Grüße vom Meister Franz“ hinterlassen wurde, ist allen Nürnbergern klar: Der Henker Franz Schmidt ist zurück!

Die Schwanstettener Autorin Monika Martin, die neben ihrer literarischen Arbeit seit vielen Jahren Stadtrundgänge in Nürnberg durchführt, veröffentlicht mit Teichwächter ihren siebten Kriminalroman. Nach Hochgericht (2014) und Rauschgoldengel (2016) ist es ihr dritter Roman aus der Reihe Krimis mit Geschichte. In ihr wird eine spannende, in der aktuellen Zeit spielende Kriminalgeschichte mit historischen Gegebenheiten der Stadt Nürnberg verknüpft.

Veranstaltungsort: Café Martin, Caritas Senioren- und Pflegeheim Stift St. Martin,
Grolandstr. 67
(Haltestelle U 3, Kaulbachplatz; Stadtbus 46, Martinskirche)

Kaffee und Kuchen ab 13.30 Uhr




Diese Lesung muss leider entfallen.
Ersatzweise findet die nachfolgend beschriebene Lesung mit Siegfried Straßner statt.
Montag 18. März 2019  15.30 Uhr
Jürgen Mandel
Kornburger Geschichten und andere
Jürgen MandelIn seinen Geschichten lässt Jürgen Mandel Erinnerungen an Kindheit und Jugend in der ländlichen Umgebung Kornburgs aufleben. Die Blicke in den Spiegel, als die ersten Barthaare sprießen. Das schlechte Gewissen, das ihn wegen einer Maus plagt. In seinen humorvollen Alltagsbeschreibungen nennt er einstmals selbstverständlich Dinge beim Namen. Heute sind sie nur noch wenigen Menschen bekannt.

Jürgen Mandel ist 1944 in Kornburg geboren, er lebt im Nürnberger Stadtteil St. Leonhard, wo er seit 20 Jahren im Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde Nürnberg-St. Leonhard und seit einigen Jahren auch bei der SinN-Stiftung Nürnberg tätig ist.

Veranstaltungsort: Altenheim Hensoltshöhe, Saal im 4.OG, Am Stadtpark 130
(Haltestelle Ringbus 35, Hintermayrstraße)




Programmänderung!
Montag 18. März 2019  15.30 Uhr
Siegfried Straßner
Kaa alde Sau
Siegfried StraßnerSchublade auf, Schublade zu und ein wilder Ritt durch Ordner und Dateien: Wenn der Autor kurzfristig für den erkrankten Kollegen einspringt, kann auch die Textauswahl nur spontan gelingen. Werden dem Publikum die frechen Gänse vom Wöhrder See literarisch begegnen? Oder doch ein arktischer Pinguin in Not? Geht es zu Mord und Totschlag in den Bayerischen Wald, vielleicht auch auf den vulkanischen Grund des Laacher Sees? Gibt es gar mundartliche Lyrik zu hören – oder doch hochdeutsche Satirereime? Und was, wenn es am Ende „kaa alde Sau“ interessiert? Aber das ist dann auch wieder nur der Titel eines Gedichts.

Siegfried Straßner wurde 1959 in Pappenheim geboren und lebt in Nürnberg. Er schreibt Kurzgeschichten, Kurzkrimis, Lyrik, Literaturkritiken. Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitung und Zeitschriften. 2017 ausgezeichnet mit dem „Kammweg-Literaturförderpreis“ für Lyrik des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen.

Veranstaltungsort: Altenheim Hensoltshöhe, Saal im 4.OG, Am Stadtpark 130
(Haltestelle Ringbus 35, Hintermayrstraße)

Foto: Ulrich Breuling





Donnerstag, 21.03.2019  14.00 Uhr
Ulrike Sheldon
Einmalallezeit
Ulrike SheldonJohanna Friederike von Bar lebte vor der Französischen Revolution. Einige Denker begannen damals, die Ständegesellschaft und die Vorrechte des Adels in Frage zu stellen. Johanna beobachtete das, las viel und machte sich ihre eigenen Gedanken zu diesen Entwicklungen. Ansonsten führte sie ein glanzloses Leben in Barenaue, einem abseits gelegenen Schloss am Großen Moor im Osnabrücker Land. Viele Jahre stellte sich die junge Frau in den Dienst ihrer streitenden, kränklichen, unglücklichen Verwandten. Sie suchte sie glücklich zu machen – bis sie ihren eigenen Weg betrat …

Ulrike Sheldon wurde in Breslau geboren, zog häufig um und lebt nun seit vielen Jahren in Nürnberg. Sie studierte Deutsch und Geschichte und unterrichtete viele Jahre in Schwabach.

Veranstaltungsort: Café Zeitlos, KUNO, Wurzelbauerstr.29
(Haltestelle U3, Maxfeld; Stadtbus 46 & 47, Maxfeld)

Kaffee und Kuchen ab 14.00 Uhr

Copyright Bild: Hesse



Hier können Sie das Programmfaltblatt im PDF-Format herunterladen.
Bitte beachten Sie, dass darin die Programmänderung am 18.3. nicht enthalten ist.