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Das aktuelle Programm


4. Biennale der Zeichnung


Z e i c h n u n g …
ist längst nicht mehr nur ein Erzeugen von Linien auf Papier. Zeichnung kann Skulptur sein und Rauminstallation, Selbstbefragung, Prozess oder Relikt einer Aktion - einfach jedes lineare Geschehen…
In der Zeichnung wird ein Kontinuum aufgebrochen. Wo ist die Grenze eines Dings? Wo die Grenze zwischen dem zeichnenden Ich und dem gezeichneten Ding? Alle Zeichnung hat einen Doppelcharakter: Ist sie auch noch so raffiniert ausgearbeitet, behält sie dennoch Elemente eines Entwurfs, gewollt oder nicht. Durch die Limitierung ihrer Autonomie (das Artefakt ist sein eigenes Modell) scheint eine Zeichnung etwas mehr zu offenbaren als jede perfekte ästhetische Illusion, die die Flüchtigkeit unsere Wahrnehmung stets mit einkalkuliert. Die Zeichnung ist das langsamste bildnerische Medium. Doch warum darf das Schauen nicht ein wenig Mühe bereiten und etwas mehr Zeit kosten? Belohnen wir uns dafür mit einem Mehr an Wahrnehmung!
Hans-Peter Miksch


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Ausstellung
bis Sonntag 26. Februar 2017
Angelika Arendt
Die neue Utopie
Angelika Arendt - Die neue Utopie
Angelika Arendt, geboren 1975 in Böblingen, lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Zeichnungen und Skulpturen wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt und befinden sich in namhaften Sammlungen, u. a. Sammlung Würth, Künzelsau; Arp Museum Rolandseck, Remagen, und der Sammlung Hartmann, Bregenz.

Angelika Arendt - Grüner KreisInspiriert von der Naturanschauung kreiert die Künstlerin mit Tusche, Aquarell und Gouache filigrane Zeichnungen, die zwischen ornamentalen Strukturen und gegenständlichen Elementen pendeln, sowie miniaturhafte, durch ihren Detailreichtum aber zugleich auch opulente Skulpturen. Beginnend mit einer Linie oder einem Element folgt sie beim Zeichnen und Formen intuitiven Gesetzmäßigkeiten, indem sie ihre Werke gleichsam aus feinen Strukturen, Linien, Tropfenformen und Plättchen wie von selbst wachsen lässt. So entstehen fantastische Gebilde und nicht zuletzt Weltentwürfe. Dr. Karin Rase

Ausstellung 15.01. - 26.02.2017







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Soirée am Sonntag
Sonntag 5. März 2017  17:00 Uhr
Nürnberger Frauen im Kaiserreich
und ihre Töchter

Soirée am SonntagBewegte Frauen: An den bürgerlichen Frauenrechtlerinnen und proletarischen Aktivistinnen der Wende des 19. und 20. Jh. kam niemand vorbei. Sie kämpften für bessere (Aus)Bildungsmöglichkeiten, den Zugang zu höheren Berufen, um gerechten Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Ihre politische und gewerkschaftliche Betätigung war schwierig, denn das Vereinsgesetz untersagte ihnen jegliche politische Arbeit, insbesondere den Sozialistinnen. Die Frauenbewegung in Nürnberg erschloss vielen Frauen Möglichkeiten in Kunst, Politik und Wissenschaft. Von den Errungenschaften, nicht zuletzt vom Frauenstimmrecht, konnten die "Töchter" dieser Pionierinnen in den „Goldenen Zwanzigern“ profitieren.

Soirée am SonntagHistorikerin Nadja Bennewitz, MA und Prof. Gaby Franger stellen sich im Dialog den Biographien und dem Wirken bekannter und auch weniger bekannter Nürnberger Frauen der Frauenbewegung des letzten und vorletzten Jahrhunderts. Originaltexte vermitteln einen Eindruck der Möglichkeiten und der Einschränkungen von Frauenleben dieser Zeit.

Wie immer stimmen Sie kleine Köstlichkeiten aus Rezeptbüchern dieser Zeit auf das Thema ein.


Koordination und Gastgeberin: Anna-Maria Rufer

Eintritt 10,00 € (Der Eintritt enthält ein Getränk und einen kleinen Snack)

Anknüpfend an die Traditionen der Salons der letzten Jahrhunderte - Bastionen geistiger und gesellschaftlicher Emanzipationsbewegungen, Treffpunkt illustrer Persönlichkeiten und auch „bewegter“ Frauen. Genießen Sie den späten Sonntagnachmittag.


Anmeldung erforderlich (annemarie.rufer@web.de oder Tel 0911 55 33 87)

Fotos: Stadtarchiv Nürnberg






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Ausstellungseröffnung
Freitag 10. März 2017  19 Uhr
Margarete Schrüfer
passing by
Bild Margarete SchrüferEs spricht: Dr. Andrea Dippel, Leiterin KunstVilla im KunstKulturQuartier, Nürnberg

Kirschblüten sind eine der der ersten Baumblütler im Frühjahr. In Japan stehen sie zugleich als Symbol für Schönheit und Vergänglichkeit. Die Künstlerin Margarete Schrüfer wäre nicht sie selbst, würde sie den organischen Strukturen dieser Blüte nicht bis auf den Grund gehen. Ihre Hände falten flink und ruhig Blüten aus weißem Papier, die sie als Skulptur inszeniert und fotografieren lässt. Dutzende von Blüten überlagern sich, bis sie zu Dolden anschwellen, die sich aus dem schwarzen Off erheben. Die Metamorphose der Kirschblüte durchdringt die gesamte Ausstellung - auch die Rauminstallation - mit der sich Margarete Schrüfer von ihrem fünfjährigen Atelierstipendium im Galeriehaus Nord verabschiedet.

Bild Margarete Schrüfer
Ausstellungen (Auswahl)

2016 FAKE, Ottmar Hörl und Margarete Schrüfer, Galerie KunstKontor, Nürnberg
2015 Art Fair Köln, Galerie Osper, Köln
2014 Stillleben, Galerie KunstKontor, Nürnberg
2012 anders:wo, 2. Triennale für zeitgenössische Kunst, Kunsthalle Schweinfurt

Förderungen und Stipendien (Auswahl)

2010/11 Stipendium zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst
2009-2016 Atelierförderung junger Künstler/innen des Kunstvereins Galeriehaus Nord, Nürnberg

Ausstellung: 10.03.2017 - 01.05.2017

Öffnungszeiten
Dienstag bis Mittwoch 13-16 Uhr, Donnerstag und Freitag 11-13 Uhr, Sonntags von 11-16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter T. 55 33 87.
www.galeriehaus-nuernberg-nord.de


Sonderöffnung:
1. Mai 15-19 Uhr








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Café Zeitlos
Donnerstag 16. März 2017  14.00 Uhr
Schützen durch Nützen
Manja RohmBesuch der bayerischen
Waldprinzessin Manja Rohm

Manja Rohm ist vom Fach. Die ausgebildete Landwirtin arbeitet im elterlichen Betrieb, der auf Holz spezialisiert ist. Als Waldprinzessin ist es ihre Aufgabe den Bayerischen Waldbesitzerverband und seine Interessen und somit die Interessen der Waldbesitzer auf diversen Veranstaltungen und in der Öffentlichkeit zu repräsentieren. Unter dem Motto Schützen durch Nützen setzt sie sich für den Wald in Bayern wie auch über die bayerischen Grenzen hinaus ein.

Foto: Rolf Kaul









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Jazzfrühstück im KUNO
Sonntag 19. März 2017  11.00 Uhr
Duo Juri Smirnow
und Monika Herwanger

Duo Juri Smirnow und Monika HerwangerJuri Smirnow am Piano und Monika Herwanger am Kontrabass präsentieren Latin Jazz im besten Sinn: Mit ihren reduzierten Arrangements von kubanischen Boleros, Bossa Nova-Nummern und Chachachá schlagen sie eine Brücke zwischen traditioneller lateinamerikanischer Musik und Jazzimprovisation. Zu ihrem Repertoire gehören auch Swing-Standards und Eigenkompositionen von Juri Smirnow.

Juri Smirnow: Klavier
Monika Herwanger: Kontrabass

Extra: reichhaltiges Frühstücksbüffet für 7 €

Eintritt: 8 € inklusive 1x Kaffee/Tee
Voranmeldung möglich bis Fr 17.3. 13 Uhr, T. 0911 - 55 33 87








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Frankenlese im Café Zeitlos
Donnerstag 30. März 2017  14.30 Uhr
Johannes Wilkes
Das kleine Nürnberg-Buch
Johannes WilkesFreunde der Noris aufgepasst! Haben Sie schon einmal einen Gang um die Stadtmauer gemacht? Oder sich im Tiergarten über das Liebesleben der Zoobewohner informiert? Kennen Sie die Geheimnisse der Nordstadt? Wissen Sie, wo man am besten Silvester feiert oder wie Nürnberg im Jahr 2051 aussehen wird? Nürnberg ist eine Stadt für Entdecker. Und so erzählt dieses Buch von Helden, Künstlern und mutigen Frauen, von Dürers Füßen und von den zehn Dingen, die jeder Nürnberger einmal im Leben gemacht haben muss. Eine facettenreiche Hommage an Nürnberg – informativ, witzig und unterhaltsam. Das ideale Geschenk für Einheimische, Zugereiste und Touristen.

Johannes Wilkes lebt als Arzt für Kinder-und Jugendpsychiatrie und Autor in Erlangen.


Kaffee und Kuchen ab 14.00 Uhr


Eintritt frei - Spenden willkommen








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118. Literarische Matinée
Sonntag 9. April 2017  12.00 Uhr
Schwindsucht
Poe’s zauberische Frauenporträts
Edgar Allan PoeWahnsinn schließe Genie nicht aus. Im Gegenteil. Davon ist der amerikanische Meisterpoet Edgar Allan Poe (1809-1849) zeitlebens überzeugt gewesen. Auch davon, dass Lyrik musikaffin zu komponieren sei. Zu seinen basic beliefs schließlich gehört die Überzeugung, die Frau sei weithin ein „Dark Continent“.

Manuskript: Friedhelm Kröll
Es lesen:
Friedhelm Kröll
Adeline Schebesch (Kammerschauspielerin, Staatstheater Nürnberg)

Gemeinsam mit dem Bildungszentrum der Stadt Nürnberg


Eintritt: 7 € / 6 €







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Café Zeitlos
Donnerstag 27. April 2017  14.00 Uhr
Michael Vogtmann
Wintersommer
Kriminalroman aus Franken. Lesung
Michael VogtmannZwei erbitterte Rivalen, zwei verfeindete Dörfer - der ideale Stoff für große Literatur und große Tragödien. Keiner wusste es besser als Shakespeare, dessen Klassiker „Romeo und Julia“ in dem unterfränkischen Dorf Winterhausen aufgeführt werden soll. Friedrich Fichte, ein junger Lehrer, hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die feindseligen Dörfer Winterhausen und Sommerhausen einander näherzubringen. Mit viel Mühe und Aufwand stellt er daher eine Theatergruppe mit Schülern aus beiden Ortschaften zusammen. Er hat alle Hände voll zu tun mit seiner Schar pubertärer Akteure, denen er nicht nur die Flausen, sondern auch den Dialekt austreiben muss. Schließlich ist es so weit, der große Abend steht bevor. Doch eine Sache ist bei der Premiere anders als bei den zahlreichen Proben: Julia wacht nicht mehr auf …

Michael Vogtmann, geboren 1952 in Straubing und aufgewachsen bei Würzburg, arbeitet als freier Schauspieler, Regisseur und Autor in München und auf Mallorca. Zahlreiche Engagements an Theatern und Schauspielhäusern, Mitwirkung in vielen Fernsehsendungen und -serien mit (u. a. Um Himmels WillenPolizeiruf 110). Wintersommer erschien im Frühjahr 2016 im allitera Verlag, München.







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