Das
aktuelle Programm
Literatur liveMittwoch 15. Februar 20.00 UhrTodesfinalKrimilesung mit Gunnar Schuberth
Eine
Felsformation in der Nähe Nürnberg: Für Schatzsucher Paul Skamper
entwickelt sich eine Internet-Schnitzeljagd zum lebensgefährlichen
Abenteuer. Dabei hatte er es nur für ein Gerücht gehalten, in den
gesuchten Verstecken seien Leichenteile zu finden. Bis sich ihm im
Dunkel der Nacht ein steifer Arm entgegenreckt. Bald ist Skamper
überzeugt, dass ein wahnsinniger Killer eine besondere Art von
Schatzsuche veranstaltet. Was er noch nicht ahnt: Eine teuflische Falle
wartet auf ihn.
Gunnar Schuberth lebt und
arbeitet in Nürnberg. Neben Gedichtbänden und Satiren veröffentlichte
er zahlreiche Kurzkrimis und Erzählungen in Anthologien sowie mehrere
Kriminalromane. Sein viel besuchter Blog unterhält darüber hinaus mit
beißenden Satiren. Schuberth erhielt 1991 ein Autorenstipendium der
Stadt Nürnberg und war 1997 Stipendiat der Drehbuchwerkstatt Nürnberg.
Der Krimi „Todesfinal“ erschien 2011 im Sutton Verlag.
Eintritt: 7 € / 6 €
Ausstellungbis Sonntag 19. FebruarGisela Hoffmannim blick
Objekt und InstallationEinführung: Hans-Peter Miksch (Leiter der kunst galerie fürth)Das
Sichtbare und das Unsichtbare im Blick haben. Für Gisela Hoffmann ist
die Linie in all ihren Arbeiten das definierende Medium. Sei es, dass
sie eine Fläche umreißt, sei es dass sie eine Grenze zieht. Immer
schafft die Linie Raum. Hoffmann experimentiert mit Plexiglas und
Polyesterbändern und zelebriert ihr ureigenes Spiel mit Licht und
Schatten. Setzt Linien zueinander in Beziehung und spürt der
Veränderung des Blicks, dem räumlichen Sehen nach. Sie lotet
Sichtweiten aus, um die eigenen Horizonte zu entdecken.
„Das Sichtbare bildet die Form des Werkes, das nicht Sichtbare macht seinen Wert aus.“(Laotse, aus Tao de Jing).
Ausstellungen 2011anders sehen - Gisela Hoffmann - Galerie Mariette Haas Ingolstadt (e);Hommage
an eine Gründergeneration - mit Werken der spezifischen Richtung der
konkret-konstruktiven Kunst von 87 international renommierten Künstlern
- Institut für neue technische Form Darmstadt;Soul
Train - 5 Orte in der Metropolregion Nürnberg - Positionen der
Zeichnung - Gisela Hoffmann und Helmut Kirsch - Städtische Galerie
Schwabach; Kinetik - Kunst in Bewegung von Tinguely über Soto bis Vasarely - Messmer Foundation Riegel;farblinie
- Serena Amrein, Susanne Lyner, Gisela hoffmann, Günter Walter - März
Galerie Mannheim; art karlsruhe - März Galerie Mannheim.Gisela Hoffmann lebt und arbeitet in Roßtal bei Fürth.Ausstellung: 13.1. – 19.2.2012Öffnungszeiten:Di – Mi
11–16 Uhr, Do – Fr 11–13 Uhr, an Sonntagen 11–16 Uhr und nach
telefonischer Vereinbarung unter T. 0911 – 55 33 87. An Feiertagen
geschlossen. www.galeriehaus-nuernberg-nord.deAusstellungseröffnungFreitag 24. Februar 19.00 UhrNiklaus SpoerriWho is Who?Fotografie
Eröffnung: Performance von
Marianne Schätzle alias „Bundeskanzlerin Angela Merkel“
Die
Fotos von Niklaus Spoerri zeigen Menschen, die wir zu kennen glauben.
Doch etwas stimmt nicht. Es handelt sich um Doubles, Lookalikes.
Original oder Kopie? „Who is Who?“ trifft einen neuralgischen Punkt der
modernen Medienwelt mit ihrem Starkult, in der Kategorien wie
Authentizität und Identität mehr denn je fragwürdig sind. Es setzt sich
mit dem Doppelgängermotiv auseinander und thematisiert die Macht der
medialen Vermittlung.
Ausstellung mit Präsentation des Fotobuches „Who is Who?“ in Zusammenarbeit mit dem Verlag für Moderne Kunst, Nürnberg.

2007
begann Niklaus Spoerri, Menschen zu fotografieren, die ihre Ähnlichkeit
mit einem Prominenten als professionelle Doubles anbieten. Seine
Porträts greifen diesen schillernden Bereich an der Schnittstelle
zwischen Privatheit und Öffentlichkeit auf. Sie erzählen eine
Geschichte aus dem Wohnumfeld - etwa von Hans aus Pforzheim, der Bruce
Willis gleicht, oder dem Versicherungskaufmann Heinz-Uwe aus Schwerin,
der aussieht wie die Filmfigur Borat.
Ausstellungen 2011„Who is Who?“, Perla Mode, message salon, Esther Eppstein, Zürich
„Who is Who?“, raum, Bern
Niklaus Spoerri arbeitet und lebt als freier Fotograf in Zürich.
Ausstellung: 24.2. – 30.3.2012Öffnungszeiten:Di – Mi
11–16 Uhr, Do – Fr 11–13 Uhr, an Sonntagen 11–16 Uhr und nach
telefonischer Vereinbarung unter T. 0911 – 55 33 87. An Feiertagen
geschlossen. www.galeriehaus-nuernberg-nord.deJazzfrühstückSonntag 26. Februar 11.00 UhrJulie Weigand und Hildegard PohlJazz 2 Pop - Gesang und Piano
Die
englische Sängerin Julie Weigand begeistert mit ihrer weichen
Jazzstimme, die sich mühelos den unterschiedlichsten Stilrichtungen
ihres Repertoires anpasst. Beeinflusst durch Ella Fitzgerald, Stacey
Kent und Julie London entwickelte sie ihren eigenen charakteristischen,
ausdrucksstarken Sound. Erfahrung sammelte sie in mehreren Jazzcombos
und Vokalensembles sowie bei Engagements im Inland und europäischen
Ausland. In London aufgewachsen lebte sie mehrere Jahre in Australien,
Afrika, Indonesien und Indien, bis die Liebe sie nach Deutschland
gebracht hat.
Hildegard Pohl hat einen Abschluss als Konzertpianistin (in

Nürnberg
studiert) und ist seitdem äußerst erfolgreich als Solopianistin auf
deutschen Bühnen unterwegs. Ihre besondere Stärke zeigt sich in ihrer
Kunst der Spontan- Improvisation und ihrem schier unglaublichen
Repertoire. In Kleinkunsttheatern und auf Galas macht sie Furore mit
ihren Programmen als „Wilde Hilde“ am Flügel, ist Bandleaderin des
„Hilde Pohl Trios“ ( 3 CD-Einspielungen) und arbeitet daneben mit
Sängern, Autoren, Instrumentalisten, im Fernsehen, beim Rundfunk...
Extra: reichhaltiges Frühstücksbüffet
Eintritt: 6 € inklusive 1x Kaffee/Tee
Voranmeldung möglich bis Fr 25.2. 13 Uhr, T. 0911-55 33 87
Soirée am SonntagSonntag 4. März 17.00 UhrJenseits von BüllerbüDie Lebensgeschichte der Astrid Lindgren
Astrid
Lindgren erhielt zahlreiche Preise, darunter den Deutschen
Jugendbuchpreis und den alternativen Nobelpreis. Die meisten ihrer
Bücher zählen heute zu den Klassikern der Kinderliteratur. Aufgewachsen
ist Astrid Lindgren auf einem kleinen Bauernhof im schwedischen
Smaland. Diese Idylle ist durch die Geschichten aus „Bullerbü“ berühmt.
Weniger bekannt ist, wie Astrid Lindgrens Leben weiterging, nachdem sie
das Paradies der Kindheit verlassen musste.
In
ihrem Buch „Jenseits von Bullerbü. Die Lebensgeschichte der Astrid
Lindgren beschreibt die Autorin Maren Gottschalk das Leben dieser
großartigen Frau und stellt sie nicht nur als Schriftstellerin vor,
sondern auch als Mutter, Tochter, Geliebte, Ehefrau, Freundin,
Sekretärin, Lektorin, Journalistin und politisch engagierte
Zeitgenossin.
Referentin:
Maren Gottschalk, Autorin, Journalistin und Historikerin, lebt in Köln
Moderation und Koordination:
Annemarie RuferEintritt 9 € (enthält ein zum Thema passendes Getränk und einen kleinen Snack).
Anknüpfend
an die Traditionen der Salons der letzten Jahrhunderte - Bastionen
geistiger und gesellschaftlicher Emanzipationsbewegungen, Treffpunkt
illustrer Persönlichkeiten. Genießen Sie den späten Sonntagnachmittag.GalerielesungSamstag 10. März 20.00 UhrThomas MeineckeLookalikes
Düsseldorf,
Königsallee: Menschen, die sich Justin Timberlake, Josephine Baker und
Serge Gainsbourg nennen, flanieren über das Trottoir. Sie sind
Lookalikes, haben sich bei einschlägigen Agenturen registrieren lassen
und sind damit beschäftigt, ihre Ähnlichkeit mit diesen Berühmtheiten
produktiv zu machen.
Salvador da Bahia de Todos os Santos:
Thomas Meinecke ist eine Romanfigur, die sich in den
afrobrasilianischen Tempeln der Stadt auf die Spuren des
Schriftstellers Hubert Fichte begibt und dort die synkretistischen
Rituale des candomblé erlebt, in denen nicht nur Heilige in
transatlantischen Doppelrollen agieren, sondern Götter die Körper der
Gläubigen übernehmen.
Literatur-Discjockey und Zitatraubritter
Meinecke bekommt in seinem neuen Roman die Rechnung präsentiert: Der
Text verschlingt seinen Autor und spuckt ihn als Romanfigur wieder aus
– und mitten hinein ins verspielte und gleichzeitig todernst gemeinte
Treiben der Lookalikes.
Thomas Meinecke, Autor,
„Zündfunk“-Radio-DJ und Mitbegründer der Band „Freiwillige
Selbstkontrolle“, lebt in München. Er wurde mehrfach ausgezeichnet,
u.a. mit dem Tukan-Preis der Landeshauptstadt München (2004) und dem
Karl-Sczuka-Preis (2008).
„In
seinem neuen Werk treibt der Mann sein Diskurs-Scratching am Mischpult
der Rollen und Identitäten auf neue, global gestylte Höhepunkte.“ Wolfgang Höbel, KulturSpiegel Nr.11/2011
Eintritt: 12 € / 10 €
Online-Vorverkauf: http://de.amiando.com/meinecke.htmlDie Karten können am heimischen PC sofort bezahlt und ausgedruckt werden.
Kartenreservierung möglich unter T. 0911-553387, info@kultur-nord.org.
Vorverkauf auch im KUNO-Büro während der Bürozeiten.Copyright Foto: Wolfgang Lückel / Suhrkamp Verlag
Kursprogramm:Die
Sprachkurse finden Sie hierDie
WörterWiese-Schreibwerkstätten finden Sie hierDie
Kreativkurse für Erwachsene finden Sie hier Die
Kurse für Kinder und Jugendliche finden Sie hier