FAQ's - Literaturpreis
der Nürnberger Kulturläden
Fragen zur TeilnahmeIch wohne zwar in
Franken, aber nicht in Mittelfranken. Darf ich dennoch teilnehmen?Ich bin noch keine 16
Jahre alt. Darf ich ausnahmsweise teilnehmen?Ich bin bereits über 30
Jahre und möchte auch mitmachen. Geht das?Ich werde nach dem 31.
Januar 30 Jahre alt. Kann ich noch mitmachen?Kann ich meinen Text auch
mit der Post schicken oder direkt vorbei bringen?Ich habe schon einmal
einen Preis beim Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden gewonnen.
Darf ich noch einmal mitmachen?Darf
mein Name auf dem Text erscheinen, damit ich mein Copyright behalte?Müssen meine persönlichen
Daten in ein extra Dokument, oder reicht es, wenn ich sie in der E-Mail
angebe?Kann
ich anonym am Wettbewerb teilnehmen?
Welche
persönlichen Angaben muss ich machen?Ich
studiere/arbeite außerhalb von Mittelfranken, bin aber in Mittelfranken
geboren. Darf ich teilnehmen?
Muss ich das
gewonnene Preisgeld versteuern?Fragen zum Auswahlverfahren und zur
PreisverleihungWann werden die Preise vergeben?Wie entscheidet die Jury
über die Preisträger?Wer
sitzt überhaupt in der Jury?Muss
ich zur Preisverleihung unbedingt anwesend sein, um einen Preis
bekommen zu können?
Was geschieht
mit meinem Text nach der Preisverleihung?Wird mein Name im Falle
eines Gewinns veröffentlicht?Kann
ich erfahren, warum mein Text mit keinem Preis ausgezeichnet wurde?Fragen zu den WettbewerbsbeiträgenMuss der Text ein
bestimmtes Thema haben?Muss
mein Text eine Überschrift haben?
Welche Textarten sind erlaubt?Wie muss mein Text
formatiert sein?Gibt
es eine Mindestlänge?Mein
Text ist länger als 8 Seiten. Darf ich einfach die Schrift verkleinern,
damit er passt?Wird
die Rechtschreibung auch bewertet?Wenn ich
Gedichte einsende, dürfen oder müssen diese gereimt sein?Wie finde ich ein Thema
für meinen Text?
Wie kann ich
vor der Einsendung einschätzen, ob mein Text gut ist?
Ich
habe meinen Text schon im Internet veröffentlicht. Darf ich ihn dennoch
einsenden?Kann
ich meinen Text nach der Einsendung noch einmal ändern?Kann ich meine Teilnahme
nach der Einsendung zurückziehen?Andere FragenIch habe hier keine
Antwort auf meine Frage gefunden. Was nun?Fragen zur TeilnahmeIch
wohne zwar in Franken, aber nicht in Mittelfranken. Darf ich dennoch
teilnehmen?Leider
nein. Teilnahmeberechtigt sind nur Autor/innen mit erstem Wohnsitz im
Regierungsbezirk Mittelfranken. Aus förderrechtlichen Gründen und im
Sinne der Gleichbehandlung ist auch die ausnahmsweise Teilnahme nicht
möglich. Vor der Auszahlung eines eventuellen Preisgeldes wird die
Richtigkeit der Angaben überprüft.Ich
bin noch keine 16 Jahre alt. Darf ich ausnahmsweise teilnehmen?Nein.
Echtes Talent verhält sich zwar nicht immer altersgemäß, aber im Sinne
der Chancengleichheit gegenüber jenen, die sich an die
Altersbeschränkungen halten, können wir auch keine Ausnahme machen.Ich
bin bereits über 30 Jahre und möchte auch mitmachen. Geht das?Wieder nein. Hier gilt das Gleiche wie bei
unter 16-Jährigen.Ich
werde nach dem 31. Januar 30 Jahre alt. Kann ich noch mitmachen?Ja.
Allerdings sind Autor/innen, die am 1. Februar, dem Tag nach dem
Einsendeschluss, 31 Jahre alt werden, von der Teilnahme ausgeschlossen.Kann
ich meinen Text auch mit der Post schicken oder direkt vorbei bringen?Das
geht leider nicht mehr. Einsendungen sind ab dem 23. Literaturpreis nur
noch per E-Mail möglich. Dies erleichtert die schnelle, kostengünstige
Verwaltung der Texte sowie die Verteilung an die Juroren.Ich
habe schon einmal einen Preis beim Literaturpreis der Nürnberger
Kulturläden gewonnen. Darf ich noch einmal mitmachen?Ja,
eine nochmalige Bewerbung ist möglich. Sollte ein/e Autor/in aber
dauerhaft zu erfolgreich werden, müssen wir uns etwas einfallen
lassen...Darf mein Name auf dem Text erscheinen,
damit ich mein Copyright behalte?Im
Textdokument darf nirgends der Autorenname erscheinen, auch nicht
verborgen oder in der Fuß- bzw. Kopfzeile. Das Copyright bleibt dennoch
immer bei den Autor/innen. Allerdings erteilen sie den Veranstaltern
mit der Einsendung das Recht, den Text unentgeltlich gegebenenfalls in
der Literaturzeitschrift „Wortlaut“ zu veröffentlichen oder daraus für
die Öffentlichkeitsarbeit zu zitieren.Müssen
meine persönlichen Daten in ein extra Dokument, oder reicht es, wenn
ich sie in der E-Mail angebe?Es reicht, die persönlichen Daten direkt in
die E-Mail zu schreiben.Kann
ich anonym am Wettbewerb teilnehmen?Die
anonyme Teilnahme am Wettbewerb ist nicht möglich. Für die eventuelle
Finalistenlesung und die Veröffentlichung des Textes kann jedoch
zusätzlich ein Pseudonym angegeben werden. Der Veranstalter kann jedoch
keine Garantie abgeben, dass dieses Pseudonym im Rahmen der Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit immer gewahrt wird.Welche
persönlichen Angaben muss ich machen?Die
Angabe von Name, Adresse, Email-Adresse und Geburtsdatum ist zwingend
erforderlich, außerdem bitten wir um die Angabe einer Telefonnummer für
die Kontaktaufnahme im Falle eines Preises.Ich
studiere/arbeite außerhalb von Mittelfranken, bin aber in Mittelfranken
geboren. Darf ich teilnehmen?Solange
der erste Wohnsitz in Mittelfranken liegt, ist eine Teilnahme möglich.
Ist Mittelfranken nur noch Zweitwohnsitz, dann leider nicht mehr. Die
Wäsche waschenden Eltern allein sind kein Erstwohnsitz. Gegebenfalls
bitten wir um Vorlage einer Meldebescheinigung vor der Auszahlung eines
eventuellen Preisgeldes.Muss
ich das gewonnene Preisgeld versteuern?Je
nach Steuerveranlagung müssen auch Preisgelder, wie andere Einnahmen
auch, versteuert werden. Details hierzu erteilen das Finanzamt oder ein
Steuerberater. Für die ordnungsgemäße Versteuerung sind die
Preisträger/innen selbst verantwortlich.Fragen zum Auswahlverfahren und zur
PreisverleihungWann
werden die Preise vergeben?Die
Preise für den 23. Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden werden
voraussichtlich am Donnerstag, den 26. Mai 2011 um 19 Uhr im „Südpunkt“
vergeben.Wie entscheidet die Jury über die
Preisträger?Nach
Einsendeschluss werden alle Beiträge zunächst von einer dreiköpfigen
Vorjury gelesen. Diese wählt neun bis zehn Texte aus, die dann der
Endjury zur Bewertung vorgelegt werden. Dazu trifft sich die Endjury
einige Tage vor der Preisverleihung, um die Texte zu diskutieren. Die
Wertung selbst sowie die Auswahl der Preisträger/innen erfolgen erst in
der Pause der Preisverleihungs-Veranstaltung. Zu dieser Veranstaltung
werden die Autor/innen der ausgewählten Beiträge eingeladen, um als
Finalisten aus ihren Texten zu lesen. In die Jurywertung fließen dann
sowohl die vorherige Textdiskussion sowie die Qualität des Vortrags der
Finalisten ein.Wer
sitzt überhaupt in der Jury?In der Jury
arbeiten Autor/innen und Literatursachverständige mit. Die Jury
unterteilt sich in Vorjury und Endjury. Die Jurymitglieder des 23.
Literaturpreises stehen noch nicht endgültig fest, sie sind jedoch
voraussichtlich die gleichen wie beim 22. Literaturpreis. Die Vorjury
des 22. Literaturpreises bestand aus Siegfried Straßner
(Literaturzentrum Nord, KUNO), Hans-Jürgen Vogt (Kulturladen
Röthenbach) und Madeleine Weishaupt (1. Vorsitzende Verband Deutscher
Schriftsteller VS [in ver.di], Regionalgruppe Mittelfranken).
Mitglieder der Endjury waren die Schriftsteller/innen Angela Baumann,
Barbara Horn, Christian Schloyer, Leonhard F. Seidl und Bernd Ogan.Muss
ich zur Preisverleihung unbedingt anwesend sein, um einen Preis
bekommen zu können?Die
Anwesenheit aller Finalisten – und natürlich auch aller anderen
Teilnehmer am Wettbewerb – bei der Preisverleihung ist sehr
wünschenswert. Allerdings ist die Anwesenheit keine zwingende
Voraussetzung für den Erhalt eines Preises. Ist die Teilnahme an der
Veranstaltung tatsächlich nicht möglich, kann auch eine Ersatzperson
für die Lesung geschickt werden. Oder aber der Text wird von
Beauftragten der Veranstalter gelesen.Was
geschieht mit meinem Text nach der Preisverleihung?Die
prämierten Texte und gegebenenfalls eine Auswahl weiterer Texte werden
in der Literaturzeitschrift „Wortlaut“ veröffentlicht. Die Zeitschrift
erscheint einmal jährlich im Literaturzentrum Nord. Die Dateien aller
Einsendungen werden archiviert.Wird
mein Name im Falle eines Gewinns veröffentlicht?Ja. In einer Presseerklärung werden Namen,
Alter und Wohnort aller Preisträger/innen veröffentlicht.Kann
ich erfahren, warum mein Text nicht mit einem Preis ausgezeichnet wurde?Leider
nein. Eine detaillierte Einzelbesprechung der eingesandten Texte und
eine Begründung der Juryentscheidung zu nicht prämierten Texten ist
nicht möglich. Dies würde die Kapazitäten der Veranstalter sprengen.
Entsprechende Anfragen können nicht beantwortet werden.Ich
habe die Literaturzeitschrift „Wortlaut“ mit der Post erhalten. Muss
ich dafür etwas bezahlen?Nein.
Alle Teilnehmer eines Literaturpreis-Jahrgangs erhalten etwa im
September die aktuelle Ausgabe der Literaturzeitschrift kostenlos
zugesendet. In der Zeitschrift sind u.a. die prämierten
Literaturpreis-Texte abgedruckt.Fragen zu den Wettbewerbsbeiträgen
Muss
der Text ein bestimmtes Thema haben?Nein.
Das Thema kann völlig frei gewählt werden. Allerdings sollten sich die
Autor/innen selbst die Frage stellen, ob das von ihnen gewählte Thema
in der behandelten Weise wirklich auch andere Leser interessieren
könnte und über den eigenen momentanen Erlebnishorizont hinaus reicht.
Ein Beispiel: Liebeskummer ist zwar immer ein mögliches Thema, aber
auch enorm schwierig derart literarisch umzusetzen, dass über den Text
mehr als die eigene Wut, Verletztheit oder auch Anklage transportiert
werden. Manchmal könnte ein direkter Brief an die/den Angesprochene/n
sinnvoller sein als die schnelle Einsendung an den Literaturpreis.Muss mein Text eine Überschrift haben?Eine
Überschrift ist nicht zwingend vorgeschrieben. Allerdings erleichtert
ein eindeutiger Titel nicht nur die Einordnung des Textes durch die
Jury, sondern er vereinfacht auch - im Falle eines Preises - die
Kommunikation mit der Presse.Welche
Textarten sind erlaubt?Zugelassen
zum Wettbewerb sind Lyrik- und Prosatexte in deutscher Sprache. Die
Texte dürfen noch nicht veröffentlicht oder bei einem anderen
Wettbewerb prämiert worden sein. Bitte keine Texte in fränkischer
Mundart einsenden. Da ein Teil der Jury nicht aus Franken stammt,
können solche Texte leider nicht bewertet werden.Wie
muss mein Text formatiert sein?Die
Arbeiten müssen in einer gut leserlichen Schriftart (z.B. Arial oder
Times New Roman) mit mindestens 1½-fachem Zeilenabstand und einer
Schriftgröße von mindestens 11 Punkt erstellt werden. Bitte ausreichend
(mindestens 2 cm) Korrekturrand freilassen. Ungewöhnliche Schriftfonts,
z.B. Schmuck- und Grafikfonts, sollten nicht verwendet werden, auch ein
gestaltetes Titelblatt ist nicht erwünscht. Der Wettbewerbsbeitrag muss
als Word für Windows-Dokument (.doc) als Mailanhang eingesendet werden.
Besteht der Beitrag aus mehreren Kurztexten oder Gedichten, müssen
diese vor der Einsendung unbedingt zu einem einzigen Word-Dokument
zusammengefasst werden.Gibt
es eine Mindestlänge?Es
gibt
zwar keine Mindestlänge, doch sollte eine Lyrikeinsendung aus
mindestens drei Gedichten bestehen (sofern es sich um kein Langgedicht
handelt). Ein Prosatext sollte zumindest so lang sein, dass sich die
Jury einen Eindruck von den literarischen Fähigkeiten der Autorin / des
Autors machen kann. Eine halbe DIN A4-Seite ist dafür zu wenig.Mein
Text ist länger als 8 Seiten. Darf ich einfach die Schrift verkleinern,
damit er passt?Bitte
nicht. Die Verkleinerung mindert die Lesefreundlichkeit des Textes und
weckt eventuell den Unmut der Jury. Zu klein und eng geschriebene Texte
können vom Wettbewerb ausgeschlossen werden. Auch wenn es vielen
Schreibenden zunächst weh tut: Durch eine kürzende Überarbeitung hat
schon mancher Text enorm an Aussagekraft gewonnen.Wird
die Rechtschreibung auch bewertet?Fehler
macht jeder, aber die Grundlagen der deutschen Rechtschreibung sollten
beherrscht werden. Zu viele Rechtschreib- und Grammatikfehler fließen
durchaus in die Bewertung mit ein. Und die Unkenntnis des Unterschieds
zwischen „das“ und „dass“ ist von der Jury schon oft negativ bemerkt
worden. Also, bei unsicherer Rechtschreibung den Text besser noch
einmal von einer Person korrigieren lassen, die sich damit auskennt.Wenn
ich Gedichte einsende, dürfen oder müssen diese gereimt sein?In
der zeitgenössischen Lyrik hat der Reim stark an Bedeutung eingebüßt.
Wenn heute gereimte Gedichte veröffentlicht werden, dann unterscheiden
sich diese meist stark beispielsweise von der Balladendichtung der
Romantik oder von der Küchen- und Kalenderlyrik unserer Großväter.
Gereimte Gedichte als Wettbewerbsbeitrag sollten also keine Kopien
vergangener Lyrikmuster sein. Besser kein Reim als ein schlechter oder
schlecht kopierter. Überhaupt empfiehlt es sich, zum Erlernen und zur
Verbesserung des eigenen Lyrikstils möglichst viele Gedichte aktueller
Lyriker/innen zu lesen.Wie
finde ich ein Thema für meinen Text?Mögliche
Themen finden sich überall, auf der Straße, in der U-Bahn, in Schule
oder Uni, in der Familie, im Urlaub, und, und, und... Einfach Augen und
Ohren offen halten, interessante Beobachtungen und Gesprächsfetzen am
besten gleich notieren. Auch Zeitungslektüre und Fernsehen können
inspirierend sein. Und immer darauf achten, ob das gewählte Thema über
den Moment hinaus interessant sein kann, ob es mehr Menschen als den
eigenen Wirkungs- und Freundeskreis interessieren könnte. Die
Bearbeitung eines aktuellen politischen oder gesellschaftlichen
Ereignisses, eines Unglücks oder eines Beziehungsdramas kann zum
Zeitpunkt des Schreibens wichtig und engagiert wirken, aber schon ein
paar Wochen später niemanden mehr interessieren. Flüchtige Kopien von
Fernsehserien oder des gerade gelesenen Fantasy-Buchs merkt man den
Texten oft sehr schnell an. Lieber nach einem eigenen Thema, nach einem
eigenen Ausdruck suchen. Wie
kann ich vor der Einsendung einschätzen, ob mein Text gut ist?Fast
jede/r Autor/in findet die eigenen Texte erst einmal gut. Manche
scheuen sich auch, die Texte vor der Einsendung jemandem zu zeigen.
Dennoch kann die Einholung einer zweiten Meinung sehr hilfreich sein.
Allerdings sind Freunde und Familienmitglieder nicht immer objektive
Kritiker. Oft trauen sie sich nicht, aus Angst vor Verletzung offen
ihre Meinung zum Text zu sagen, oder sie finden den Text schon allein
deshalb supertoll, weil er von der eigenen Tochter bzw. vom eigenen
Sohn geschrieben wurde. Besser ist es, den Text jemandem zu zeigen, den
man vielleicht nicht so gut kennt und um eine wirklich objektive
Bewertung zu bitten. Die Verfasser sollten dann aber auch bereit sein,
Kritik anzunehmen oder zumindest zu überdenken.Ich habe meinen Text schon im Internet
veröffentlicht. Darf ich ihn dennoch einsenden?Nein. Auch eine Veröffentlichung im
Internet gilt als Veröffentlichung.Kann ich meinen Text nach der
Einsendung noch einmal ändern?Nein.
Nach der Einsendung können am Wettbewerbsbeitrag keinen Korrekturen
mehr vorgenommen werden. Auch die nachträgliche Zusendung einer neuen,
veränderten Fassung ist nicht möglich.Kann ich meine Teilnahme nach der
Einsendung zurückziehen?Ja.
Vor Ablauf des Einsendeschlusses kann die Teilnahme schriftlich per
Brief oder Email zurückgezogen werden.
Andere Fragen
Ich
habe hier keine Antwort auf meine Frage gefunden. Was nun?Weitere Fragen können einfach per E-Mail an
literaturpreis@kultur-nord.org gestellt werden.